FV Sandweier 1922 e.V.

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FV Sandweier - FV Gamshurst
03.10.2022 15:00

Das Topspiel des 9. Spieltags der Kreisliga A Süd beanspruchten der FV Sandweier und der FV Gamshurst für sich. Den Tabellenersten FV Sandweier plagte eine Krankheitswelle vergangene Woche, weswegen es schlussendlich den Topscorer der letzten Wochen, Daniel Stolzer, traf, der nicht mehr rechtzeitig fit wurde. Beim FV Gamshurst fehlte der rotgesperrte Sahli.  

Auf einem regendurchnässten, weichen und seifigen Platz begann der FV Sandweier sehr zielstrebig und dominierte die erste halbe Stunde klar. Ohne erstmal die klarsten Großchancen zu erspielen, kamen die Jungs von Trainer Marcel Graf immer wieder gefährlich ins letzte Drittel, schafften es aber nicht, Gästekeeper Brommer in Verlegenheit zu bringen. Die erste gute Chance hatte dann Stefan Hironimus nach 25 Minuten, doch dessen Kopfball aus freistehender Position nach Ecke landete in den Fängen des FVG-Torhüters. Keine fünf Minuten später setzte sich Hironimus auf der rechten Seite durch und brachte eine Flanke auf Steven Wippich, der per Seitfallzieher sehenswert den Ball aufs Tor brachte. Der Ball wurde kurz vor der Linie von Schmieder geblockt, landete aber im Rückraum beim freistehenden Karadag, der aus elf Metern freistehend den Ball neben das Tor setzte. Im Anschluss wurde die Partie von Seiten des FV Gamshurst ruppiger: Ousman Njie, der bis dato beste Sandweirer auf dem Platz, wurde binnen fünf Minuten zwei Mal mit offener Sohle auf das Schienbein getreten, nachdem er den Ball weitergespielt hatte, so dass eine minutenlange Verletzungsunterbrechung den Spielfluss ins Stocken brachte. Klaffend tiefe Fleischwunden in Stollenabdruckform zierten sein Schienbein und nachdem er nach 40 Minuten in einem weiteren Zweikampf wieder brutal gefoult wurde und einer weiteren langen Verletzungsunterbrechung musste Nije dann ausgewechselt werden. Für diese drei Aktionen unterschiedlicher Gamshurster Spieler gab es lediglich eine gelbe Karte, in der Jugendsprache würde man die Einsteigen wohl als “gottlos” bezeichnen – die Gamshurster hätten sich über einen Platzverweis nicht wundern dürfen. Doch es kam noch dicker: Gamshurst nutzte gegen die zeitweils in Unterzahl agierenden Sandweirer die Gunst der Stunde und hatte in der 42. Minute fast die Chance zur Führung, doch Fabian Stolzer klärte in höchster Not vor dem einschussbereiten El Mehdi Sahli. Jener Stolzer war es auch, der in der 45. Minute FVG-Stürmer Ehrmann im eigenen Strafraum den Ball fair abnahm, ohne ihn zu treffen. Doch Umstände ungeklärter Art - womöglich der Platz und die Schwerkraft – sorgten dafür, dass Ehrmann mit einem Bauchplatscher auf dem Sandweirer Acker landete, wofür es allen Ernstes Elfmeter gab, was Ehrmann mit einem Lachen an einen Mitspieler quittierte, was über diese Entscheidung alles aussagte. Den Strafstoß verwandelte Kapitän Sackmann souverän, so dass es mit einem Rückstand für die Gelbschwarzen in die Kabine ging.  

Die zweite Halbzeit startete mit giftigen Sandweirern, die auf Gerechtigkeit gesinnt waren und den Rückstand unbedingt umbiegen wollten. In der 61. Minute dann der Ausgleich: Paul Lotter flankte auf den zweiten Pfosten, wo Steven Wippich den Ball direktnahm und gegen die Laufrichtung an Brommer vorbei ins Tor setzte. Gamshurst hatte weiterhin nicht viel vom Spiel, war aber auch immer brandgefährlich - es scheiterte bei deren Nadelspitzen oftmals im letzten Pass. Die beiden gefährlichsten Abschlüsse sollte Kevin Sackmann für sich beanspruchen – per Freistoß. Der erste ging knapp am Toreck vorbei (70.), der zweite landete zentral an der Latte (80.). Aber auch der FV Sandweier hatte noch eine Doppelchance. Erst war es Lotter, der seitlich alleine vor Brommer auftauchte, dessen Schuss der Schlussmann in den Rückraum abwehrte, wo Luca Walther aus zwölf Metern den Ball volley aufs Tor feuerte, aber ein Bein kurz vor der Torlinie die Führung verhinderte. Mehr passierte dann nicht mehr – Der FV Sandweier bleibt auch im neunten Spiel in Folge ungeschlagen und kommt gegen giftige Gamshurster und weiteren lebenserschwerenden Faktoren, wie dem Platz, dem Witzelfmeter und den brutalen Fouls an Nije nach Rückstand zurück. Am kommenden Samstag geht es nach Kappelrodeck. Anpfiff ist um 17:00 Uhr.

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